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#207

Backhausen (Ausführung), Teppich für das Palais Stoclet, Modell "Glockenblume"

Hoffmann, Josef (1870-1956) | Entwurf

01:06

Vom Besteck bis zur Gartenbank folgt im pompösen Palais Stoclet alles einem ästhetischen Programm. Josef Hoffmann schuf die Brüsseler Villa im Auftrag des wohlhabenden Bankdirektors und Unternehmers Adolphe Stoclet zwischen 1905 und 1911 als ein Gesamtkunstwerk der Wiener Secession. Schon damals galt es als Paradebeispiel der künstlerischen Strömung.
Stoclet ließ Hoffmann finanziell und gestalterisch freie Hand. Mithilfe bedeutender Wiener Künstler:innen und Mitgliedern der Wiener Werkstätte, wie Gustav Klimt, Koloman Moser und Carl Otto Czeschka, entstand ein Ort für Stoclets Privatsammlung, der in hoher Qualität Neues, Außergewöhnliches und Seltenes verkörpert.
Höhepunkt der 40 ausgestalteten Räume ist das Speisezimmer, dessen Wände Klimts „Lebensbaumfries“ in Mosaik ziert. Obwohl das UNESCO-Welterbe nicht öffentlich zugänglich ist, lassen die Marmorfassaden, das Kupferdach und die in Form geschnittenen Bäume die einzigartige Pracht im Inneren erahnen.

Ort & Datierung
1910
Material & Technik
Maschinenteppich, Wolle
Museum
Leopold Museum, Wien
Inventarnummer
X26.187
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