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Biografie

1894: Carl Grossberg (eigentlich Georg Carl Wilhelm Grandmontagne) wird am 6. September in (Wuppertal-) Elberfeld geboren.

1913–14: Architektur-Studium an der Königlich Technischen Hochschule Aachen und an der Großherzoglich Hessischen Technischen Hochschule in Darmstadt.

1914: Im Ersten Weltkrieg wird Grossberg an der Westfront in Frankreich eingesetzt. Er wird im Schützengraben verschüttet und erleidet infolgedessen physische und psychische Traumata.

1919: Grossberg beginnt ein Studium der Malerei in Weimar, zunächst an der Hochschule für Bildende Kunst, ab März am Staatlichen Bauhaus Weimar.

1921: Im März verlässt Grossberg das Bauhaus und wird unweit von Würzburg in Sommerhausen sesshaft.

1923: Am 18. Juli heiratet er Mathilde (Tilde) Schwarz (1896–1990).

1924: Am 2. Oktober wird die Tochter Eva (1924–2014) geboren.

1925: Studienreise nach Amsterdam und Zandvoort.

1926: Grossberg schließt einen Drei-Jahres-Vertrag mit dem Berliner Galeristen Karl Nierendorf.

1927: Am 4. Dezember wird die Tochter Leonore (1927–2014) geboren.

1929: Grossberg tritt dem Verein Berliner Künstler bei.

Zwischen 1929 und 1932 übernimmt er mehrere Aufträge für Wohnungsumbauten und Inneneinrichtungen.

1931: Grossberg entwickelt für die Norddeutsche Tapetenfabrik Hölscher & Breimer (NORTA) die „Grossberg-Eintontapete“.

Zwischen Februar und April hält er sich anlässlich eines Stipendiums in der Villa Massimo in Rom auf.

1933: Am 30. Januar wird Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt.

Grossberg entwickelt die Idee eines „Industrieplans“, der in Bildern einen Überblick über die deutsche Industrie vermitteln soll.

1934: Für die Berliner Ausstellung „Deutsches Volk – Deutsche Arbeit“ fertigt Grossberg im Auftrag des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda das Wandgemälde „Industrielandschaft“.

1939: Ende August wird Grossberg zum Militärdienst einberufen. Nach Einsätzen in Polen und in den Niederlanden wird er nach Frankreich verlegt.

1940: Am 10. September ist Grossberg auf einer Landstraße in der Nähe von Laon als Fahrer in einen Autounfall verwickelt, in dessen Folge sein Beifahrer stirbt. Grossberg wird wegen des Unfalls vor ein Kriegsgericht gestellt.

Am 19. Oktober nimmt Carl Grossberg sich das Leben.

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