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Zahlenbild 4

Indiana, Robert (1928-2018) | Künstler:in

Sein bürgerlicher Name lautet Robert Clark. Den Künstlernamen „Indiana" entleiht er dem amerikanischen Staat, in dem er geboren wurde. Robert Indiana gehört zu den bedeutendsten Vertretern der Pop Art, die Ende der fünfziger Jahre in Amerika aufkam. Die Pop Art erklärt die banale Umwelt der modernen Konsumgesellschaft, für bildwürdig. Als Antwort auf den Abstrakten Expressionismus will sie die Grenzen zwischen Kunst- und Alltagsrealität aufheben. Indianas frühe Arbeiten sind von Verkehrszeichen, Spielautomaten oder Firmenzeichen inspiriert. Zahlen und Buchstaben werden nun schrittweise zum alleinigen Thema der Darstellung. Die „Number Paintings", zu denen auch das Wuppertaler Bild gehört, stellen die äußerste Konsequenz dieses Weges dar. Kontrastierende Farben werden in monochromen, scharf abgegrenzten Flächen ohne zusätzliche Konturierung gegeneinandergesetzt.

Durch die Reproduzierbarkeit seiner Kunst gelingt es Indiana, die Anonymität unserer Welt wiederzugeben. Seine Kunst ist eine optimistische Bejahung der Welt, in der er lebt. Indiana sagt über diese Kunstrichtung: Ihre „Vertreter sind keine intellektuellen, gesellschaftlichen und künstlerischen Revoluzzer... Pop ist der amerikanische Mythos. Denn dies ist die beste aller Welten."

Material & Technik
Leinwand
Museum
Kunst- und Museumsverein
Datierung
1964
Inventarnummer
KMV 1966-67/3
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